Nach der einstündigen Vorstellung hatten wir Zuschauer das Gefühl, den Erfinder des Saxophons Herrn Antoine Joseph Adolphe Sax schon recht gut zu kennen.

Der Schauspieler Olaf Creutzberg verwandelt sich in diesem Programm nach und nach in den Instrumentenerfinder und beginnt dessen Lebensgeschichte sehr lebendig und mit viel Witz zu erzählen. Es gab noch neun Geschwister, der kleine Antoine hat eine Stricknadel verschluckt und Arsen genascht und es ist ein Wunder, dass er überlebt hat. Als Erwachsener macht sich Sax dann auf den Weg nach Paris, um dem wichtigsten Komponisten dort sein neues Instrument vorzustellen. Er hat große Angst vor Berlioz´ Reaktion. Auf die Frage, wie der Klang Berlioz gefallen habe, entgegnet dieser : „Ich mag es nicht - ich liebe es!!“ Fortan geht es mit Sax´ neuer Erfindung steil bergauf. 1845 entscheidet sich das französische Millitär für das Saxophon und seine Verbreitung wächst dadurch noch schneller. Das weltweit bekannte Raschèr-Saxophonquartett mit Christine Rall (Sopransaxophon), Elliot Riley (Altsaxophon), Andreas van Zoelen (Tenorsaxophon) und Kenneth Coon (Baritonsaxophon) begleitet die Lebensgeschichte von Adolphe Sax auf eine sehr einfühlsame Art und Weise, das Quartett kommentiert das Geschehen und schafft die jeweilig passende Stimmung, indem es Auszüge aus den Werken vieler Komponisten spielt. Dabei konnten die SchülerInnen Musik aus verschiedenen Epochen hören (u.a. von Johann Sebastian Bach, Maurice Ravel, Joni Kaipainen, Philipp Glass und Mauricio Kagel) und das Saxophon als sehr vielfältiges Instrument kennen lernen. Das Quartett klingt manchmal fast wie ein Streichensemble, das Einbeziehen der Klappengeräusche lassen die Saxophone aber auch zu Percussioninstrumenten werden. Nach einem Austausch mit einigen Schülerinnen nach der Vorstellung hatten wir den Eindruck, viele im Publikum dachten wie Berlioz: „Wir mögen Saxophone nicht … wir lieben sie!!“ Also hoffen wir, dass das Raschèr-Quartett zwischen seinen Auftritten in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt den Weg in die Aula der MSO zurückfindet und am besten auch Herrn Olaf Creutzberg wieder mitbringt.

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