Was passiert, wenn italienische Schüler aus Pomezia, einer Kleinstadt in der Nähe Roms, so sehr an anderen Kulturen interessiert sind, dass sie sich von ihrer Lehrerin wünschen, einen Schüleraustausch machen zu dürfen – egal wohin, egal mit wem?

Was passiert, wenn die Mitbewohnerin dieser Lehrerin – einer Nonne in Zivil – ehemalige Schülerin der MSO, ebenfalls Nonne in Zivil und immer noch begeistern von „ihrer“ Schule und deren Schülern ist und vorschlägt, einfach einmal bei der alten Schule nachzufragen? Was passiert, wenn die italienische Lehrerin und Frau Flecken trotz erheblicher Terminengpässe nicht aufgeben und vier Anläufe machen, um den Austausch doch noch zu ermöglichen? Was passiert, wenn Eltern gute Ideen haben, die Hoffnung auf den Austausch für ihre Kinder nicht aufgeben und Lehrer auf neue Ideen bringen? Was passiert, wenn eine Schulleitung in Übereinstimmung mit den Lehrern dann innerhalb von fünf Minuten absolut flexibel reagiert und grünes Licht für diese neuen Ideen gibt?

Dann entstehen bei bestem Wetter vor Ostern und über Himmelfahrt in den Jahrgängen 9 – 11 Freundschaften, die mit Händen und Füßen, Italienisch und Englisch klarkommen, dann machen Schüler in Leverkusen eine Stadtrundfahrt und wundern sich, was es alles zu entdecken gibt, feiern im März Karneval in Düsseldorf, flippen als italienischer Fußballfan bei der Besichtigung der Bayarena von innen aus, staunen auch als Deutsche über den Aachener Dom, sind international sprachlos im Museum der Deutschen Geschichte in Bonn, erfahren, dass die Römer in Köln und in Rom einiges gemeinsam hatten, sind ergriffen von der Größe, Geschichte und Schönheit der römischen Kulturdenkmäler, laufen sich in Rom die Füße platt, essen Eis, von dem man in Deutschland nur träumen kann und Pizza „no limit“, fahren in einer Gruppe von ca. 60 Teilnehmern in Rom vier Stunden Fahrrad und entdecken dabei nie erwartete riesige Parklandschaften mit Ruinen von Aquädukten, merken, dass die Via Appia Antica für moderne Fahrradsattel und einige damit eng verbundene Körperteile nicht optimal geeignet ist – aber haben dabei eine Menge Spaß!, werden braun am Meer. Wenn dann die begleitenden Lehrerinnen noch gute Erfahrungen mit den Schülern machen, steht der Weiterführung dieses neuen Projektes nichts mehr im Weg.

Die Termine für 2016/17 sind schon in Planung!

Hier das kann man das Video zur Fahrt herunterladen.

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