Ein bisschen gruselig ist es ja schon, wenn man nach 18:30 Uhr in einem verdunkelten Raum in einer leeren, dunklen Schule sitzt und in den finsteren Garten hinausschaut. Und wenn dann Jan, der „Ritter für eine Nacht“, in der Burg auf die Spur eines Gespenstes kommt, ist es gut, sich noch etwas tiefer in den Schlafsack kuscheln zu können. Gruseln kann auch gemütlich sein, vor allem, wenn man mit 40 anderen Kindern aus den 5. und 6. Klassen zusammen ist und sich von den „Müttern“ des Büchereiteams gut behütet fühlt.

Die Anspannung legt sich, als es mit „Schutzengel Valentina von Wolke 7“ lustig wird, einer Schutzengelschülerin, die sich nicht immer an die Himmelsregeln hält, in Mama Liebergott aber eine nachsichtige Vorgesetzte hat. In den Phasen, in denen jeder für sich lesen darf, wird nicht nur in diesen Büchern weiter gelesen, denn die begeisterten Bücherwürmer haben reichlich Lesestoff mitgebracht, darunter auch „Greggs Tagebuch“, „Harry Potter“, „Das Leben der Anne Frank“ oder „Die Stadt der träumenden Bücher“. Weitere Tipps findet man auf der Büchereihomepage mso-bibliothek.info Um bis 22 Uhr durchhalten zu können, gab es in einer Pause Brötchen und Süßigkeiten und natürlich die Möglichkeit, doch auch mal vom hellen Treppenhaus einen Blick auf die dunkle Schule zu werfen. Die riesige schwarze Spinne, die von ganz oben bis ins Erdgeschoss gestürzt war, blieb aber liegen: Man weiß ja nie, ob es wirklich eine Plüschspinne ist!

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