Wo kaum Hoffnung wächst… Krisen, Probleme, Grenzzäune ... aber vor allem Angst und Ungewissheit.

Im Rahmen der Opladener Gespräche hat sich Ninja Taprogge von der Hilfsorganisation CARE am 28. März zur Marienschule begeben, um den anwesenden Interessenten zu vermitteln, wie der Alltag im größten Flüchtlingslager der Welt, „Dadaab“ in Kenia, vonstattengeht und inwiefern CARE dort die somalischen Flüchtlinge unterstützt.
Sie informierte die kleine aber interessierte Zuhörerschaft über die Hilfeleistungen für die über 250.000, vor allem somalischen Flüchtlinge, die in 6 Lagern untergebracht sind. Sie haben im Nachbarland Kenia Schutz vor den bürgerkriegsähnlichen und von Terror geprägten Bedingungen in ihrer Heimat Somalia gesucht. Da das Lager selbst nur 100 Kilometer von der somalischen Grenze entfernt liegt, kam es in den letzten Jahren vermehrt zu Anschlägen gegen das Lager, die die kenianische Regierung dazu veranlassen, immer mehr Flüchtlinge zurückzuführen, beziehungsweise zu planen, das Lager endgültig zu schließen, um die terroristische Lage in Kenia zu entschärfen.
Intensiv beschrieb Frau Taprogge, wie sich 1.600 Flüchtlinge für den Versorgungsschwerpunkt von CARE (Wasser und Hygiene) engagieren und gegen eine kleine Finanzierung ihre Kenntnisse erfolgreich einbringen und die eigenen Lebensbedingungen etwas verbessern können. Insgesamt war die Zeit mit der humanitären Helferin sehr aufschlussreich und hat den Zuhörern einen guten Einblick in die schwierigen Lebensumstände in der „Flüchtlingsstadt“ am Horn von Afrika ermöglicht.

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