Drei Tage voller Vielfalt und Kultur

An der Marienschule Opladen wurde der reguläre Unterricht für die Fünft – bis Achtklässler und für die Stufe 11 in der vorletzten Woche vor den Sommerferien 2018 durch die Projekttage ersetzt. Die Intention dieser Projekttage zum weitgefächerten Thema „Vielfalt“ war es nicht, den Schülern kurz vor Ende des Schuljahres den Unterricht zu ersparen, sondern den Unterricht zu ergänzen und auf kreative Art und Weise umzugestalten. Es gibt ja neben Mathe, Deutsch und diversen „Schul-Wissenschaften noch viel Anderes an Wissenswertem auf der Welt zu entdecken, was man unmöglich alles im Unterricht zum Thema machen kann. Daher boten die Projekttage den Schülern die Möglichkeit sich auf einem Themengebiet ihres Interesses weiterzubilden. So beschäftigten sie sich mit der kulturellen Vielfalt aus Ländern, wie z.B. Indien, Mexiko, Frankreich, Japan und Spanien, aber auch mit sprachlicher und gesellschaftlicher Vielfalt. Es bildeten sich Gruppen zu Themen, wie z.B. Romanische Sprachen, Dialekte, und Klischees und Vorurteile. Auch waren Gruppen für TV-Sportarten, Straßenfußball und Musik reichlich besucht. Zu schon von früheren Schülergenerationen behandelten kulturellen Themen kamen aktuelle Themen, die die jetzige Schülergeneration bewegen, wie Digitalisierung, Globalisierung, Gender und Equality hinzu. Zwischen dem 3. und dem 5.Juli fanden sich Schüler aus diversen Klassen und Stufen zusammen und bereiteten ihr selbst gewähltes Unterthema mit ihren eigenen Ideen für die Präsentation am letzten Tag der Projekttage vor. Das Positive hierbei war, dass die betreuenden Lehrer sich den Intentionen der Schüler anpassten und sie unterstützten, aber nicht selber planten. So entschieden die Schüler im Gegensatz zum normalen Unterricht selber, wie sie etwas lernen wollen und übernahmen dabei viel Verantwortung, da die Organisation hauptsächlich bei ihnen lag. Außerdem lernten sie andere Schüler aus der Schule, auch aus anderen Stufen und Klassen kennen und arbeiteten mit ihnen zusammen an einem Projekt ihres gemeinsamen Interesses. Es wurden Plakate angefertigt, Filme gedreht, Umfragen und Interviews durchgeführt und detaillierte Recherchen getätigt. Am Abend der Präsentation, dem 5.Juli, waren Gänge, Klassen und Plätze der Schule bereits um 16 Uhr mit interessierten Publikum reichlich gefüllt, obwohl die große Präsentation erst um 17 Uhr beginnen sollte. Über die ganze Schule verteilt zeigten die Schüler an ihren aufwändig dekorierten Ständen stolz die Ergebnisse der letzten Tage. Es wurden Stände aufgefahren mit Kuchen, Muffins und anderen Leckereien. Auch wurde vor den Augen der Besucher gekocht und gebacken. Die Frankreich Gruppe machte zum Beispiel frische Crêpes und die Mexiko Gruppe kochte Mini -Tacos und andere Spezialitäten. Im szenischen Spiel wurden Traditionen einzelner Länder überzeugend dargestellt, besonders beeindrucken konnte der Japan-Raum mit einer Vielfalt an Origamis und Mangas. Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass besonders die beiden Musikprojekte sehr viel Aufmerksamkeit erhielten. Eine große Tanzgruppe, welche in drei kleinere aufgeteilt worden war, präsentierte im Schulgarten ihre Tänze. Es wurden russischer Kasatschok, Hip Hop, ein typisch indischer Tanz und Cha Cha Cha getanzt. Eine ebenfalls große Menschenmenge klatschte bei dem Auftritt der Musik Band, die aus drei weiblichen und zwei männlichen Sängern, sowie aus mehreren Musikanten bestand, begeistert Beifall. Ein Medley aus verschiedenen, bekannten Kultliedern, Musicals und Liedern auf verschiedenen Sprachen wurde gespielt Die überaus beeindruckende Arbeit der Schüler hielt viele interessierte Besucher über drei Stunden in der Schule. Die Projekttage waren so ein voller Erfolg, sodass man über eine eventuelle Wiederholung schon nachdenkt. Die Präsentation bot den Gästen, wie auch den beteiligten Schülern im gegenseitigen Austausch viel Wissenswertes rund um das Thema „ kulturelle Vielfalt“.

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