Vortrag von Sr. Gottfriedis Amend am 1. Oktober in der Aula der Marienschule

Anlässlich der Heiligsprechung von Katharina Kasper am 14. Oktober auf dem Petersplatz in Rom durch Papst Franziskus berichtete Schwester Gottfriedis Amend an diesem Abend über das Leben und Wirken der Ordensgründerin. Schwester Gottfriedis hat sich über viele Jahre in intensiven Recherchen mit dem Lebensweg von Katharina Kasper beschäftigt, deren Briefe studiert, und ihr Wissen in einem vierbändigen Werk zusammengefasst. Ihr Vortrag stieß auf eine sehr interessierte und recht große Zuhörerschaft, die sich an diesem Abend in der Aula zusammengefunden hatte, um die ehemalige Kollegin oder auch eigene Lehrerin live zu erleben. Nach dem Vortrag war viel positive Resonanz zu hören und auch Hochachtung dafür, wie es Schwester Gottfriedis auch noch in ihrem hohen Alter gelang, die Biografie und vor allem auch das geistige Vermächtnis der Ordensgründerin lebendig werden zu lassen. Kern war immer wieder die Erfahrung von Katharina Kasper, als Dienerin Jesu Christi erst aus dem Glauben und einer Haltung von Dankbarkeit und Demut heraus den Willen entwickeln zu können, sich in ihrem Leben bewusst und mit aller Energie den Mitmenschen und ihren Bedürfnissen, Sorgen und Nöten zuzuwenden, sei es im Bereich des Krankenpflege, der Bildung und Ausbildung vor allem junger Frauen, aber natürlich auch der Seelsorge innerhalb der Schwesterngemeinschaft der Kongregation oder den verschiedenen Pfarrgemeinden, in denen die Schwestern tätig wurden. Dabei verwies Schwester Gottfriedis auch ausdrücklich auf die positive Streithaftigkeit von Katharina Kasper, die sich für ihre Anliegen und natürlich auch die ihrer Mitschwestern immer wieder auch gegen damals üblichen Traditionen und Gebote der weltlichen Obrigkeit zur Wehr setzte. Vieles erzählte Schwester Gottfriedis auch vom Wirken der Armen Dienstmägde Jesu Christi während ihrer Zeit in Opladen. 144 Jahre waren die Schwestern im Umfeld der Pfarrgemeinde St. Remigius, im Krankenhaus und natürlich bereits aber 1866 als Lehrerinnen und Erzieherinnen im Bereich der Marienschule tätig. Eine ganz besondere Ehrung erfährt die Kongregation nun also mit der Heiligsprechung der Ordensgründerin am 14. Oktober in Rom. Zur Mitfeier dieses Festtags brechen eine Vielzahl der Ordensschwestern aus Dernbach nach Rom auf, aber auch eine 32 köpfige Gruppe der Marienschule mit Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Eltern wird bei der Heiligsprechung in Rom dabei sein. Zum Ausklang der Veranstaltung gab es bei einem kleinen Empfang im Bereich der Aula noch Möglichkeiten zum Gespräch und Austausch, vor allem auch zum Rückblick auf die lange Zeit des Wirkens der Schwestern an der Marienschule.

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