Der Beginn

Die Chorgemeinschaft Marienschule ist anlässlich des 125-jährigen Schuljubiläums entstanden. Es gab seinerzeit (1991) den Wunsch, den Festgottesdienst mit angemessen anspruchsvoller geistlicher Musik zu gestalten. Eine Reihe von Kolleginnen und Kollegen, aber auch Schülerinnen und Schülern wie auch Eltern erklärten sich dazu bereit. Die Wahl fiel auf Mozarts Missa Brevis D-dur. Die Solisten wurden aus den eigenen Reihen bzw. aus dem Bekanntenkreis gestellt, es begleitete das damalige Schulorchester, die Leitung hatte Karlheinz Schlechtriem.

Weitermachen!

Eigentlich war der Chor nicht auf Dauer angelegt. Viele wollten weiterhin in der begonnenen Art klassische Musik machen und singen – die Arbeit wurde also fortgesetzt. Geprobt wurde samstags im Anschluss an den Unterricht, im damals „alten“ Musiksaal 227. Nach und nach gewannen die Programme an Anspruch, der Chor an Stabilität und der Chorleiter Thomas Brückner an Erfahrung.

Bach, immer wieder Bach

Wie für so viele Musiker, ist auch für die Chorgemeinschaft und den Chorleiter die Musik Bachs das Nonplusultra. Dies spiegelt sich in den Konzerten bis heute wider: Die Kantaten 61 und 140, das Magnificat, die Johannespassion und die H-Moll-Messe hat die Chorgemeinschaft inzwischen aufgeführt.

Unterwegs

Gelegentlich wurde auch außerhalb der Schule geprobt: In Maria in der Aue oder in Adenau. Zweimal war die Chorgemeinschaft weiter unterwegs: Nach Pornichet/Bretagne, weil wir bei Bachs Magnificat mit der dortigen Chorale Triade kooperierten, und später in Granada und Cordoba, als der Chor bei einer Reise die Rheinische Chorgemeinschaft verstärkte. Gesang, Gemeinschaft, Kultur und Küche waren Merkmale dieser Reisen…

Projekte

Seit 2006 singen wir, wie das heute so üblich ist, als Projektchor und proben an sechs bis sieben Wochenenden im Jahr. Dadurch konnten wir die Zahl der Mitwirkenden wieder auf bis zum derzeitigen Stand von etwa 55 steigern. Die Arbeit ist konzentrierter als früher, und nahrhafter ist sie auch, weil es immer ein Mittagsbuffet gibt...

2019: Bachs Johannespassion in prominenter Besetzung und im Herbst englische Kathedralmusik

Für unsere Wiederaufnahme der Bachschen Johannespassion (16. März 2019) konnten wir - neben den schon bewährten Alte-Musik-Spezialisten um Schülervater Martin Ehrhardt - den herausragenden Bach-Bassisten der letzten beiden Jahrzehnte, Klaus Mertens, gewinnen, außerdem als Evangelisten Georg Poplutz, einen der renommiertesten Tenöre für Alte Musik unserer Tage. Und im November 2019 wollen wir uns dann eines Repertoires annehmen, das hierzulande noch wenig bekannt ist und das häufig unter dem Rubrum "Kathedralmusik" zusammengefaßt wird - englische Hymns und Anthems des 19. und 20. Jahrhunderts - Werke von Elgar, Parry, Stanford u.a.

Mitwirkung

Wir freuen uns über Interesse am Chor, auch an seinem Wachstum. Wer bei uns mitsingen möchte, braucht nicht vorzusingen, sollte aber etwas Erfahrung mitbringen. Das Novemberprojekt 2019 ist auch für Neueinsteiger geeignet. Männerstimmen nehmen wir, wie fast überall, besonders gerne auf. Einen Mitgliedsbeitrag gibt es nicht, Spendenbereitschaft ist aber angesichts kostspieliger Projekte eine erwünschte Eigenschaft.

Kontakt

Die meisten Chormitglieder haben irgendeine Verbindung zur Marienschule: Sie sind Schüler oder ehemalige Schüler, haben Kinder, die bei uns zur Schule gehen, sind Lehrer - oder aber sie kennen einfach jemanden aus dem Chor und verspüren Lust mitzusingen. Wenn Sie Interesse haben, bei den derzeitigen Projekten einzusteigen oder bei einem späteren Projekt mitzumachen, melden Sie sich bei Chorleiter Herrn Thomas Brückner (thomas.brueckner-schunk@marienschule.com) oder bei Herrn Ansgar Szwierczynski (Ansgar.sz@gmx.de). Sie sind herzlich willkommen!