Die Marienschule: Wer wir sind

Schulgemeinschaft
Dieses Bild ist in einer großen Projektwoche 2010 entstanden und bietet seitdem eine Art Leitbild für unsere Arbeit.

Die Marienschule ist ein staatlich genehmigtes Gymnasium in der Trägerschaft des Erzbistums Köln und Partnerschule des katholischen Hilfswerks MISEREOR. Der Unterricht führt die Schülerinnen und Schüler entsprechend der Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen zur allgemeinen Hochschulreife und zu den mittleren Bildungsabschlüssen. Wir sehen uns einer ganzheitlichen, persönlichkeitsorientierten Erziehung und Bildung verpflichtet. Unser zentrales Anliegen ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihr Leben als Christen in einer sich wandelnden Welt zu gestalten und Verantwortung für das Bewahren der Schöpfung zu übernehmen.

Religiöses Profil

Wir sind eine katholische Schule. Der christliche Schwerpunkt spiegelt sich in folgenden Gestaltungsformen des Schulalltags wider:

  • Partnerschule von Misereor mit unterrichtlichen Akzenten, Einladung von Gästen, mit zahlreichen sozialen Aktivitäten, mit Umwelterziehung im Sinne des Bewahrens der Schöpfung uvm.
  • Tägliche Morgenbesinnung bzw. Morgengebet
  • Hauseigene Kapelle und Meditationsraum
  • Regelmäßige Schulgottesdienste für alle Stufen
  • Wallfahrt der Stufe 6 nach Altenberg
  • Pilgerfahrten nach Taizé (Oberstufe) und nach Santiago de Compostella (Mittelstufe)
  • Dernbach-Walk: Pilgerwanderung Fernbach-Opladen
  • Taizé-Gebet
  • Frühschicht im Advent
  • Besinnungstage in Stufe 9
  • Sozialpraktikum in der Oberstufe
  • Religion als Unterrichtsfach durchgehend verpflichtend in allen Stufen
  • Betonung und Herausbildung einer guten Klassengemeinschaft durch viele Aktivitäten
  • Gute Ansprechbarkeit für den einzelnen Schüler / die einzelne Schülerin: Klassenlehrer/in, Tutor/in, Hausmeister, Sekretariat, Schwestern, Begleiter für die 5er...

Pädagogisches Profil

  • Schwerpunkt Medienerziehung
    • Nutzung elektronischer Tafeln und iPads, mobilen und fest installierten Computern im Unterricht
    • Entwickeln eines vernünftigen Handlungskonzepts mit Smartphones und anderen elektronischen Geräten Hand in Hand mit den Schülerinnen und Schülern ab Klasse 5
    • Eine zusätzliche Unterrichtsstunde Informatik in Klasse 6
    • Ausbildung von Medienscouts, die wiederum Bildungsarbeit in den Klassen leisten
    • Medienpädagogische Elternabende
  • Schwerpunkt Begabungsförderung (individuelle Beratung, Drehtürmodell, Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, anspruchsvolle AG-Arbeit)
  • Schwerpunkt Musikerziehung: Chöre und Schulorchester ab Klasse 5 bis zur Oberstufe, Schulband, Projektensembles u.a. zur Begleitung in den Schulgottesdiensten
  • Schwerpunkt Theater/Literatur: Theater-AG, szenische-Spiel-Kurse, Literaturkurse, Revue
  • Schwerpunkt Bewahrung der Schöpfung / Umwelt: Setzen von fachlichen Schwerpunkten in den Hauscurricula in Zusammenhang mit unserer Misereorpartnerschaft, Projekt in Stufe 9 während der Besinnungstage, Garten-, Imker- und Misereor-AG
  • Freiarbeit in den Klassen 5 und 6 in mindestens einer Klasse, Projektarbeit in Klasse 7
  • Methodenkonzept: Lernen und Lehren unterschiedlicher Lern- und Lehrmethoden in den Klassen 5 bis 7; dazu
  • eine zusätzliche Stunde Kompetenzunterricht in Klassen 5/6 Orientierungsstunde / Klassenlehrerstunde in allen Stufen der Unter- und Mittelstufe

Zahlen und Daten

  • Zur Zeit (September 2015) 1111 Schülerinnen und Schüler
  • Etwa 90 Lehrerinnen und Lehrer, zwei Sekretärinnen, zwei Hausmeister
  • Zwei Schwestern im Pfortendienst
  • Etwa 30 Schülerinnen und Schüler pro Klasse
  • Vier bis fünf Parallelklassen pro Jahrgangsstufe
  • Sieben Mitarbeiter/innen des Kolping-Bildungswerks für die Mensa und die Mittags- und Machmittagsbetreuung
  • Ein Bundesfreiwilligendienstler (Bufdi)

Zeiten, Langtage und Halbtage

  • Unterrichtsbeginn: 8.00 Uhr; Ende der 6. Stunde: 13.10 Uhr
  • Langtag und Halbtage: Die Marienschule ist keine Ganztagsschule. Statt dessen: Vier Tage Unterricht bis 13.10 Uhr oder max. 14.00 Uhr, ein Langtag pro Woche.
  • Langtag im Detail: Um der erhöhten Stundentafel im achtjährigen Gymnasium - 33 bis 34 Wochenstunden - gerecht zu werden, haben die Stufen 6 bis 9 an einem Tag in der Woche einen Langtag - für jede einzelne Klasse vier Jahre lang am selben Wochentag. Nach einer längeren Mittagspause gibt es zwei bis drei, ggf. vier weitere Stunden Unterricht. Um 15.45, spätestens um 16.30 Uhr ist dann Unterrichtsschluss. Für den nächsten Tag gibt's keine Hausaufgaben.
  • Mittagspause im Detail: Während der gut einstündigen Pause bekommen die Schülerinnen und Schüler der Stufen 6 – 9 eine warme Mahlzeit in der Mensa. Es gibt davor/danach verschiedene Freizeitaktivitäten; unter anderem ist die Benutzung der Sporthalle möglich.
  • Ende der 7. Stunde: 14.00 Uhr, Ende der 8. Stunde: 15.00 Uhr. Der Unterricht der Oberstufe kann an einzelnen Wochentagen auch in späteren Stunden liegen, endet aber in der Regel um 14.00 Uhr.
  • An Samstagen ist in der Regel unterrichtsfrei. Im Januar und März finden zwei Unterrichtssamstage im Rahmen des Tages der Offenen Tür und der Berufsorientierung durch Eltern statt.

Ganztagsbetreuung

  • Nachmittagsbetreuung Das Kolping-Bildungswerk bietet an der Marienschule eine Nachmittagsbetreuung mit Mittagessen und Möglichkeit zu Hausaufgaben sowie Spielangeboten montags bis donnerstags bis maximal 16.00 Uhr an. Dieses Angebot ist kostenpflichtig (ca. 115 € pro Monat) und ist gedacht für die Stufen 5 - 7.
  • Übermittagsbetreuung An den Langtagen stehen den Schülerinnen neben einem warmen Mittagessen in der hauseigenen Mensa bzw. einem Imbiss in der ebenfalls hauseigenen Caféteria verschiedene Angebote zur Verfügung: Sport, Bibliothek, Computerraum, Basteln, Pausenspiele, Meditationsraum, Aufenthalt im Garten / auf dem Schulhof

Sprachenfolge

  • Klasse 5: Englisch
  • Klasse 6: Wahl zwischen Latein und Französisch
  • Klasse 8: Wahl einer dritten Fremdsprache (Französisch/Latein/Spanisch). Statt einer einer dritten Fremdsprache kann ein anderes Fach des Differenzierungsbereichs belegt werden: Biologie/Chemie, Biologie/Erdkunde, Informatik, szenisches Spiel.
  • Klasse 10/Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe: Gewählt werden kann aus einem breiten Sprachangebot von (aus der Sekundarstufe I) fortgeführten Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Latein, Spanisch) sowie neu (zu Anfang der Oberstufe) einsetzenden Fremdsprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch).
  • Beurlaubungen für Auslandsaufenthalte vornehmlich im ersten Halbjahr der Stufe 10 oder für die ganze 10 werden ermöglicht.

Fahrtenprogramm

mit von der Schulkonferenz festgelegtem Kostenrahmen

  • Stufe 6: Klassenfahrt (4-5 Tage), 200,- €
  • Stufe 8: Englandreise mit Londonbesuch als Angebot für Freiwillige
  • Stufe 8: Wanderfahrt nach Xanten (Latein), Brüssel und Lüttich (Französisch)
  • Stufe 9: Besinnungstage (4 Tage), 105,- € (hier gewähren die Kirchen erhebliche Zuschüsse)
  • Stufe 9: Abschlussfahrt (3 Tage), Berlin (4 Tage) 200,- bzw. 280,- € (hier reduzieren die Berlin-Zuschüsse die Fahrtkosten in der Regel deutlich)
  • Stufe 10/11: Taizéfahrt als Angebot für Freiwillige
  • Stufe 12: Studienfahrt, leistungskursgebunden, (1 Woche), in der Regel ins europäische Ausland, 480,- €
  • Pilgerfahrten nach Taizé (Oberstufe) und Santiago de Compostela (Mittelstufe) als Projekt mit freiwilliger Beteiligung

Stundentafel in der Orientierungsstufe

Stufe 5

  • Deutsch: 4
  • Erdkunde: 2
  • Englisch: 4
  • Mathematik: 4
  • Physik: 2
  • Biologie: 2
  • Religion: 2
  • Musik: 2
  • Kunst: 2
  • Sport: 3
  • Klassenlehrerstunde (Ordinariat): 1
  • Schulgottesdienst im Wechsel mit zweiter Ordinariatsstunde: 1
  • Kompetenztraining: 1
Gesamt: 30

Stufe 6

  • Deutsch: 4
  • Geschichte: 2
  • Politik: 2
  • Englisch: 4
  • Zweite Fremdsprache: 4
  • Mathematik: 4
  • Biologie: 2
  • Religion: 2
  • Musik: 2
  • Kunst: 2
  • Sport: 3
  • Schulgottesdienst im Wechsel mit Ordinariat: 1
  • Informatik: 1
Gesamt: 33

Angebote in der Mittelstufe

  • Breitgefächertes Differenzierungsangebot: Spanisch, Französisch, Latein, Informatik, Szenisches Spiel, Biologie/Erdkunde, Biologie/Chemie
  • Fachspezifische Förderung in allen Fächern
  • Bereitstellung einer Förderstunde: Dienstag, 7. Stunde
  • Angebote verschiedener AGs

Stundentafel Sek I

Klasse | | 5 | | 6 | | 7 | | 8 | | 9 | Wochenstunden Sek I

Deutsch 4 4 5 4 3 20
Geschichte 0 2 0 2 2 6
Erdkunde 2 0 0 2 2 6
Informatik 1
Komp.training 1 0,5
Politik 0 1,5 2 0 2 5,5
Mathematik 4 4 4 4 3 19
Biologie 2 2 2 0 2 8
Chemie 0 0 2 2 2 6
Physik 2 0 0 3 2 7
Englisch 4 4 4 4 3 19
Zw, Fremdspr. 0 4 4 3 3 14
Kunst/Tx. 2 2 1 1 1 7
Musik 2 2 1 1 1 7
Religionslehre 2 2 2 2 2 10
Sport 4 3 4 2 2 15
Diffunterr. 0 0 0 3 3 6
Kernstunden 29 32 31 33 33 158
Orient.std. 0,33 0 0,5 0,5 1,33
Erg.std. 0 1 1 1 1 4
Ges.std. Ist 29,33 33 32,5 34,5 34 163,33
Messe 0,667 1 1 1 1
Gesamtwochenstd. Soll 163,3

Wochenstunden-rahmen
Klasse 5: 30-33
Klasse 6: 30-33
Klasse 7: 31-34
Klasse 8: 31-34
Klasse 9: 32-35

Kursangebot in der Oberstufe

  • Als Leistungs- oder Grundkurse werden folgende Fächer angeboten: Deutsch, Englisch, Französisch (fortgeführt), Latein, Spanisch (fortgeführt), Kunst, Musik, Geschichte, Geographie, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Katholische Religionslehre. Ob ein Leistungskurs eingerichtet wird, ist vom Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler des jeweiligen Jahrgangs abhängig.
  • Ausschließlich als Grundkurse können belegt werden: alle neu einsetzenden Fremdsprachen (Spanisch, Italienisch, Französisch, Hebräisch), Informatik, Evangelische Religionslehre, Sport.
  • Einen Sonderfall stellt das Fach Hebräisch dar: Hebräisch wird zentral am Otto-Hahn-Gymnasium in Bergisch Gladbach angeboten.
  • Im ersten Oberstufenjahr besteht darüber hinaus die Möglichkeit, an Vertiefungskursen in den Fächern Deutsch, Englisch oder Mathematik teilzunehmen.
  • Sportarten in der Oberstufe: Neben den traditionellen Sportarten werden z.B. Badminton, Handball, Volleyball, Gymnastik/ Tanz, Basketball, Tennis, Klettern angeboten. Das konkrete Angebot wechselt von Jahr zu Jahr.
  • Projektkurse u. a. in Informatik, Chemie, katholische Religionslehre.

Praktika

  • Stufe 10: Sozialpraktikum (2 Wochen, Ende des 1. Halbjahres)
  • Stufe 10: Berufspraktikum (2 Wochen, am Ende eines Schuljahres)

Austausch mit Partnerschulen

  • französische Partnerschulen in Villeneuve d'Ascq
  • Comenius-Schule (Austausch mit europäischen Partnerschulen)
  • polnische Partnerschule in Tarnow
  • englische Partnerschule in Romford, Essex, in der Nähe von London, jährlicher Austausch
  • italienische Partnerschule in der Nähe von Rom, Austausch im Aufbau, März 2016 erster Besuch von 25 Schülerinnen und Schülern in Opladen, Mai 2016 Besuch in Rom

Abschlüsse

  • Mit erfolgreichem Abschluss der Klasse 9 wird die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit dem mittleren Schulabschluss verbunden ist.
  • Am Ende der Klasse 10 ist der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss, Fachoberschulreife) erreicht - wenn die Versetzungsberechtigung in die Stufe 11 vorliegt.
  • Der schulische Teil der Fachhochschulreife kann nach dem ersten Jahr der Qualifikationsphase (zweites Oberstufenjahr, Stufe 11) erworben werden.
  • Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) wird nach einem erfolgreichen Durchgang durch das erste und zweite Jahr der Qualifikationsphase (zweites und drittes Oberstufenjahr, Stufe 11 und 12) und durch das Bestehen der Abiturprüfung erworben.

Was uns wichtig ist

Ein freundschaftlicher Umgangston in den Klassen, gute Beziehungen zu den Lehrern, Ansprechpartner auch außerhalb der Lehrerschaft wie Schwestern, Hausmeister, Sekretärinnen und Eltern im Mensa-/Caféteriabereich oder in der Bücherei, kurz: eine gute Atmosphäre.
Wir sind eine wertorientierte Schule. Wir versuchen, den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen, dem Einzelnen gerecht zu werden. Erziehung, die den jungen Menschen ernst nimmt, ist uns wichtig.
Wir sind eine moderne Schule mit modernen Räumen, guter Ausstattung, mit einer relativ jungen Lehrerschaft, die offen ist für neue Wege.

Verkehrsanbindung und Kontaktdaten

Diese finden Sie hier.