In der vergangenen Woche startete an unserer Schule die Laufbandaktion, ein Spendenprojekt, in Kooperation mit „Rio bewegt. Uns“.

Dieses Kampagnenbündnis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen für die Missstände, die in Rio de Janeiro durch und während der Olympischen und Paralympischen Spiele herrschen, aufmerksam zu machen.
Wir, die Klassen 9a und 9b, haben uns auf unseren Besinnungstagen, welche kurz nach den Sommerferien stattfanden, und im Politik und Religionsunterricht viele Gedanken zu dieser Aktion gemacht, vieles neues über Brasilien gelernt und einiges organisiert.
Am vergangenen Montag war es dann soweit und die Laufbandaktion konnte starten. Jeden Tag wurden 4-6 Lehrer nominiert. Die beiden Lehrer mit den meisten Spenden, die von Schülern und Lehrern unserer Schule kamen, gingen jeweils für etwa 3 Minuten auf das Laufband und powerten sich aus. Doch wir wollten der ganzen Aktion eine persönliche Note verleihen und entschlossen uns dazu, den Lehrerinnen und Lehrern, die am Laufen waren, einige Fragen über Rio zu stellen und unser neu erlangtes Wissen mit Ihnen zu teilen. Am Ende der Woche liefen zur Feier des Tages drei unserer Lehrer, doch Herr Nitsch stach aus der Menge hinaus, denn er lief bei knapp 33 Grad mit Ski Anzug und Skimütze, welche er sich über die Augen gezogen hatte. Wir fragten nach, was seine Motivation dazu war und von seiner Antwort waren alle erstaunt. „Ich wollte wissen, wie sich die Menschen fühlen, die bei diesem heißen Wetter laufen müssen und nichts sehen können“. Dieser Akt der Solidarität spiegelt den Namen des Kampagnenbündnisses zwar wider, verleiht ihm aber zugleich einen Hauch Marienschule.
Wir bedanken uns herzlich bei jedem von euch für eure fleißigen Spenden, mit welchen wir mehr als 300 Euro für die Menschen in Rio sammeln konnten, eure Motivation, mit denen Ihr die Laufenden angesteckt habt und für eure Offenheit und Wertschätzung gegenüber des Projekts. Ein großes Dankeschön geht auch an die Lehrer unter Ihnen, die in ihren Unterrichtsstunden mit der Klasse das Laufband genutzt haben und unseren beiden Lehrerinnen Frau Koska und Frau Wloszkiewicz, die uns tatkräftig unterstützt haben, ohne die wir dieses Projekt nicht hätten stemmen können. Ihre Klassen 9a und 9b.

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