Jedes Kind eines ghanaischen Waisenhauses (BASCO) sollte ein Päckchen aus Deutschland erhalten. Das Projekt haben die Schüler der Klasse 9a mit großem Engagement unterstützt: Sie haben viele Pakete gepackt, gesammelt und nach Ghana geschickt. Was war in den Päckchen drin? Kleidung, Zahnbürsten, Zahnpasta, Federmäppchen, Kugelschreiber, Radiergummis und anderes Schreibzeug fanden die BASCO-Kinder vor. Damit haben die Schüler den Afrikanischen Kindern eine große Freude gemacht.

Gedanke der Aktion waren nicht nur die Geschenke - noch wichtiger ist der kulturelle Austausch zwischen den Kindern und den deutschen Beteiligten. So haben die 90 Waisenkinder nicht nur einige Dinge bekommen, die sie in der Schule und im Alltag unterstützen, sondern auch einen „deutschen Freund“, der ihnen durch den persönlichen Kontakt lange im Gedächtnis bleiben wird. Denn die Schüler haben auch Briefe für die Kinder geschrieben, die gerade fleißig beantwortet werden. Mal sehen, wie lange mancher Kontakt bestehen bleibt!

In BASCO absolviere ich, Eva, gerade einen „weltwärts“-Freiwilligendienst, nachdem ich 2014 mein Abitur an der MSO gemacht habe. Meine Aufgabe ist es, den Kindern für ein Jahr Computerunterricht zu geben. Leben und Schule läuft hier in BASCO ganz anders ab, als wir es aus Deutschland kennen. Stellt Euch dabei aber keine hungernden und armen Kinder vor! Der Lebensstandard ist ein anderer – keine Frage -, den würde ich aber nicht als schlechter bezeichnen.

In BASCO steht Gott und Gemeinschaft eindeutig im Mittelpunkt: Die Kinder teilen alles, machen alles zusammen und gehen vier Mal in der Woche in die Kirche. Der Gottesdienst kann dann auch mal vier Stunden dauern. Wasser gibt es aus dem Brunnen und Strom durch einen Generator für zwei Stunden am Tag. In der Schule ist Schuluniform ein Muss, der Unterricht ist theoretischer und ab der zehnten Klasse müssen Schüler für die Schule bezahlen. Insgesamt gibt es auf der einen Seite natürlich Sachen, die den Alltag hier im Vergleich zu Deutschland erschweren, andererseits meistern die Kinder ihn durch ihren Zusammenhalt und ihre gegenseitige Unterstützung sehr gut.

Für alle Abiturienten, die es interessiert: Ein weltwärts-Freiwilligendienst bietet viele Möglichkeiten, um nach dem Abi Neues zu erleben und sich im Ausland sozial zu engagieren. Schaut einfach mal auf http://www.weltwaerts.de/de/. Ich kann es Euch sehr empfehlen! Auf meinem Blog (http://evasghanajahr.auslandsblog.de) könnt Ihr viel über BASCO und meine Erlebnisse erfahren.

Dank der Päckchenaktion sind die Kinder jetzt mit Schreibmaterial, Zahnbürsten, Zahnpasta und Kleidung gut versorgt und haben Kontakt nach Deutschland aufgebaut. Deswegen sage ich im Namen der Kinder dankeschön an die Klasse 9a!


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